georg nussbaumer

composer/komponist


wurde 1964 in Linz geboren. Er arbeitet oft mit zu Installationen erweiterten Musikinstrumenten und setzt vielfältige organische und anorganische Materialien ebenso selbstverständlich ein, wie Maschinen, Video oder lebende Tiere. Die Partituren seiner oft abendfüllenden Arbeiten determinieren Vorgänge, die sich als plastisches Ereignis, akustisch, visuell, manchmal auch haptisch oder olfaktorisch manifestieren.

Nussbaumer war 'artist in residence' des 'Djerassi Resident Artist Program' (CA) und der 'Villa Aurora' (CA) und realisierte Projekte wie z.B.: orpheusarchipel (Oper Bielefeld 2002); Märchen vom Lied vom Wald, (Museum Hamburger Bahnhof, Berlin 2002); Von der Wiege bis zum Graab (Donaueschinger Musiktage 2003); schlachten:szenen (Wien Modern 2005); Schwerefeld mit Luftabdrücken (Steirischer Herbst, Graz 2006), Tristan - Schwimmen und Schweigen (Nationaltheater Mannheim 2006), Die schönsten Gipfel der Alpen (Maerzmusik Berlin 2007), Lawine, Wald und Stubenmusi (Bregenzer Festspiele 2009), „Walküren, Wölfe, Waldvöglein“ (Akademie der Künste Berlin 2010).

Zuletzt entstanden Arbeiten für den öffentlichen Raum von großer räumlicher und zeitlicher Ausdehnung wie etwa „Organopolis“ (drei Abende für sieben in einen Park übertragene Kirchenorgeln in Vilnius), „Barkarola“ (für sechs horchende und eine Woche lang durch Łódź wandernde Flügel) und die viertägige, sich über 32 Kilometer erstreckende Passagenoper „Invisible Siegfrieds Marching Sunset Boulevard“ (Ring Festival Los Angeles).